BWL.Weiter.Denken.

Aus der Wissenschaft – für Unternehmen – in die Gesellschaft

100 Jahre VHB: Jubiläumstagung des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft

08.–11. März 2022 • Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Der Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft freut sich sehr, dass die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf die 83. Jahrestagung unseres Verbandes im Jahr 2022 ausrichtet, mit der wir dessen 100-jähriges Bestehen feiern.

Es wird – so zumindest unsere Planung und unsere Hoffnung – die erste Präsenztagung sein, bei der wir unseren Beschluss, nicht mehr in der Pfingstwoche zu tagen, sondern im März, auch tatsächlich umsetzen können. 

Denn im März 2020 musste ja die so geplante Präsenztagung in Frankfurt aufgrund der ersten COVID-19-Welle sehr kurzfristig digital umgeplant werden. Im Hinblick auf die jetzt leider auch eingetretene und bereits damals von uns befürchtete zweite COVID-19-Welle haben VHB-Vorstand und Organisationskomitee bereits im Juli 2020 gemeinsam entschieden, die für 2021 geplante Jubiläumstagung in Düsseldorf um ein Jahr zu verschieben.
Die Jubiläumstagung findet daher jetzt vom 8. bis 11. März 2022 statt. Der Verband wurde am 26. November 1921 gegründet, und so werden wir die besondere Gelegenheit haben, gemeinsam mit Ihnen „100 Jahre und 100 Tage VHB“ (#VHB100) in Düsseldorf zu feiern. Dem Anlass der Jahrhundertfeier angemessen, im Sinne der Verbindung von Tradition und Moderne, lautet das Generalthema in diesem Jahr „BWL.Weiter.Denken“.

Wir stehen aktuell vor einer dreifachen gesellschaftlichen Herausforderung: erstens rasch die Corona-Pandemie zu beherrschen, zweitens die Corona-Krise gut zu überwinden und drittens unseren Beitrag dazu zu leisten, endlich die Ziele des Pariser Klimaabkommens entschlossen anzugehen. Vor diesem Hintergrund hat das Tagungsthema besondere Bedeutung: Damit Deutschland und Europa auch künftig im internationalen Wettbewerb bestehen können, müssen wir unsere Wirtschaft befähigen, nicht nur im Inland die Innovationschancen zu nutzen. Wir müssen darüber hinaus sicherstellen, dass unsere Wirtschaft weiterhin international erfolgreich ist und aus der Überwindung der Corona-Krise heraus mit deutlich größerem Hebel einen wichtigen Beitrag zur weltweiten Bekämpfung des Klimawandels leistet. Die BWL ist daher im Sinne von „BWL.Weiter.Denken.“ nicht nur in der Forschung und in der Lehre, sondern auch mit ihrem transformativen Beitrag für unsere Gesellschaft in der Zusammenarbeit mit der Praxis gefordert, hier eine wichtige und wahrnehmbare Rolle einzunehmen.

Wir freuen uns in diesem Sinne auf ein spannendes, zukunftsweisendes Jubiläum und auf eine anregende Tagung. Unser Dank gilt der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und allen voran Barbara E. Weißenberger für die Organisation dieser in vieler Hinsicht ganz besonderen Tagung. Ich freue mich auch selbst schon sehr auf ein persönliches Wiedersehen mit Ihnen allen.

Ihr Hans Ulrich Buhl
VHB-Vorsitz

Ich freue mich sehr, dass Sie sich schon heute für die VHB-Tagung 2022 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf interessieren und einen Blick auf die Struktur des Programms und unsere Fakultät als Ausrichter werfen! Mit ihrem Gründungsjahr 1990 gehört die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Heinrich-Heine-Universität mit aktuell rund 2.400 Studierenden und rund 160 Lehrenden zu den jüngsten Fakultäten im deutschsprachigen Raum, die BWL in Forschung und Lehre vertreten.

Wir entwickeln uns hochdynamisch, was sich in einer stetig wachsenden Zahl an Studierenden und Mitarbeitenden sowie einer internationalen Sichtbarkeit in der Forschung und erheblichen Erfolgen in der Drittmitteleinwerbung zeigt. Schwerpunkte liegen in der empirischen Forschung zu Unternehmertum im Wettbewerb. Unser Domizil, das jüngst erweiterte Oeconomicum, symbolisiert die Dynamik unserer Fakultät in hervorragender Weise.

Wir freuen uns sehr, die Jubiläumstagung des VHB in 2022 ausrichten zu dürfen! Wir werden mit Ihren Einreichungen ein tolles Programm zusammenstellen können, für das es sich lohnt, nach Düsseldorf zu kommen. Das gilt selbstverständlich auch für das Rahmenprogramm, das uns allen das Netzwerken und den regen Austausch ermöglichen wird. Ich bin mir sicher, dass sich unsere Gäste in Düsseldorf wohl fühlen werden!

Ich freue mich darauf, Sie im März 2021 an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät begrüßen zu dürfen!

Ihr
Prof. Dr. Stefan Süß
Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe BWL-Wissenschaftsgemeinde,

mit großer Freude habe ich die Schirmherrschaft zur Jubiläumstagung der BWL-Hochschullehrer übernommen. Die Freude am Fachgebiet liegt mir naturgemäß nahe. Entscheidender ist aber die Bedeutung, die der Disziplin bei der Lösung unternehmerischer und gesellschaftlicher Herausforderungen zukommt.

Die Überschrift der Tagung „Aus der Wissenschaft – für Unternehmen – in die Gesellschaft“ beschreibt diesen Anspruch passend. Tatsächlich erfordern die großen Mega-Trends Digitalisierung, Globalisierung und Nachhaltigkeit eine klare unternehmerische Agenda, um die darin liegenden enormen Chancen zu ergreifen. Es sind Forscherinnen und Forscher und Unternehmerinnen und Unternehmer, die den Wandel tragen.

Der Betriebswirtschaftslehre kommt dabei die Rolle eines Reflexionsmotors und Chancentreibers zu: Sie befähigt zur Urteilsbildung in komplexen Zusammenhängen, die die moderne digitale Gesellschaft kennzeichnen und bildet die Innovationstreiber von morgen aus. Das Thema der Transformation wurde durch die Corona-Pandemie eindrücklich in den Mittelpunkt gerückt. Auch für die sich daraus ergebenden, teils noch gar nicht absehbaren Fragen und Folgen wird die BWL Antworten mitentwickeln.

Das Jubiläum des Verbands zeigt, dass das im Tagungsmotto enthaltene „Weiterdenken“ längst Programm ist: Wer auf 100 Jahre Forschung zurückblicken kann, hat Relevanz und ein Arbeiten stets auf der Höhe der Zeit bewiesen. In diesem Sinne gratuliere ich dem Verband herzlich zu seinem Jubiläum und wünsche der gesamten Wissenschaftsgemeinde weiterhin viel Erfolg bei Forschung und Ausbildung zum „Weiterdenken“.

Herzliche Grüße
Prof. Dr. Andreas Pinkwart